Unsere interessanteste Zugfahrt erlebten wir in Ecuador zwischen Riobamba, der Provinzhauptstadt von Chimborazo, die sich auf einer Höhe von 2.750m befindet und der Pazifikküste. Die Strecke gilt als eine der “schwierigsten Eisenbahnstrecken der Welt”.

Bei Nariz del Diablo (Nase des Teufels) in 1.900m Höhe überwindet der Zug innerhalb von nur zwei Kilometern 500 Höhenmeter .

An diesem Felszinken in Form einer gigantischen Nase, geht es durch wiederholtes Vor- u. Zurückstossen, innerhalb von wenigen Minuten, zickzackmässig bis ins 100m tiefere Steilwandtal des Chanchán-Flusses hinunter.

Während der Fahrt konnten wir deutlich die Änderung des Klimas vom Hochland zur Küste spüren.    

Man beachte die verbogene Schiene.

Wir haben einen unerwarteten Aufenthalt

 

Absolut beeindruckend war für uns die Art und Weise unterwegs zu telefonieren.

Der Zugführer kletterte einfach auf den Mast und klemmte sein Telefon an den Strom.

Vermutlich hat der Zugführer unsere Panne und die Verspätung mitgeteilt.
Mit Hilfe von Stangen und Bohlen werden die Räder wieder aufs Gleis gehebelt und die Reise geht munter weiter.

 Auch eine Zugentgleisung ist nichts  

 ungewöhnliches auf dieser Strecke.

Wie viele andere reisen wir natürlich

wegen der guten Aussicht auf dem

Dach des Zuges. Völlig normal dort.

Bis sich unser Bus tatsächlich in Bewegung setzt, darf sich mein Sohn im Bus fahren üben, was er mit großer Begeisterung macht.

Auch Busfahrten in Ecuador gehören in die Rubrik Abenteuer. Die meisten Busse sind sehr alt. Wartung... ?

 Ein Linienbus in Ecuador 

Das echte Transport-Abenteuer erlebten wir allerdings im Djungel von Costa Rica. Zu unseren Ausflügen mussten wir mehrmals mit diesem Kanu über einen doch recht bewegten Fluss übersetzen. 

 

Auf dem Bild sieht alles harmlos aus. Aber hier hatte ich wirklich etwas Sorge, ob alles gut gehen würde. Der Fluss hatte eine recht starke Strömung. Dafür fand ich das Kanu ziemlich wackelig.

 

Unser Guide wusste allerdings das Kanu gut zu lenken. Und tatsächlich kamen wir jedes Mal heil hin und auch wieder zurück, wenn auch immer ein Stück flussabwärts.

Weiter ging es auch hoch zu Ross. Nach anfänglicher Skepsis gegenüber diesen großen Tieren, saß auch mein Kind sicher im Sattel. Für ihn wählte unser Guide ein ganz braves Pferd. 

 

 

Zu Fuß durchquerten wir in Ecuador einen Teil des Djungels. Innerhalb von drei Tagen wanderten wir mit Gepäck rd. 50 km.

 

 

Auf diesen Djungelstrecken waren Pferde die einzigste Möglichkeit vorwärts zu kommen.  

 .

Egal wie, es ging  immer weiter und auch wenn es das ein oder andere Mal anders war als zu Hause, waren die Reisen eigentlich doch recht sicher. 

Die Schuhe unterm Arm     

 

 

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                                      Stand: 30. Januar 2011 09:49:49 +0100