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In den Ländern Zentral- und Südamerikas war ich in den letzten Jahrzehnten öfter. Ende der 70ger Jahre führte mich eine lange Reise von den Vereinigten Staaten auf dem Landweg bis nach Bolivien.

 

Da ich derzeit leidlich Spanisch sprach und Zeit hatte, solange das Geld reichte, konnte ich mich in sehr abgelegene Gegenden begeben. Sehr gerne erinnere ich mich an die große Gastfreundschaft eines Indios und seiner Frau. Da es hoch oben in der Bergen Kolumbiens keine Unterkunft für Touristen gab, lud er mich in sein kleines bescheidenes Haus ein und zu den gemein samen Mahlzeiten der Familie.

 

So hatte ich auch Gelegenheit zu sehen, wie ein ganzes Dorf von dem lebte, was es auf den Feldern erarbeitete.

Einiges von der Ernte wurde in der nächsten größeren Stadt verkauft, um Dinge zu erwerben, die auch gebraucht wurden.

Indios in traditioneller Kleidung

In der Wohnküche meines Gastgebers bei den Vorbereitungen 

Indio Mädchen

der nächsten Mahlzeit.

Mitte der 80ger Jahre erkundeten Martina und ich ausgiebig Mexiko von Nord nach Süd und West nach Ost.
Das schönste war allerdings zu beobachten, wie Milan in den 90ger Jahren neue Erfahrungen auf Reisen nach Costa Rica und Ecuador machte. Besonders beeindruckten ihn die tropischen Regenwälder und die Vulkane.

Schon damals hab ich von diesen Menschen gelernt, dass Glück nichts mit Wohlstand zu tun hat. Diese Erfahrungen haben mich sicher geprägt.

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      Stand: 30. Januar 2011 09:49:49 +0100