An den Ufern des Niger, im Herzen Malis, liegt die alte Handelsstadt Djenné, ein Umschlagplatz für Waren aller Art, besonders für das Gold aus den westafrikanischen Minen.
Die über tausend Jahre alte Stadt ist berühmt durch ihren Markt und ihre Moschee. 

Als im 13. Jahrhundert der Sultan der Stadt zum Islam übertrat, schenkte er seinen Palast den Gläubigen, damit sie darin Allah verehren könnten. Die jetzige Moschee wurde Anfang dieses Jahrhunderts (1907-09) nach dem Vorbild des Palastes genau an derselben Stelle errichtet. Der größte und schönste Lehmbau in der Sahelzone bietet 3000 Gläubigen Platz.

Die Große Moschee von Djenné ist eines der größten Lehmgebäude der Welt mit einer Fläche von 40 m * 40 m und gilt als ein Höhepunkt der sudanesisch-sahelischen Architektur. Die Moschee zählt zu den berühmtesten Bauwerken Afrikas und wurde von der UNESCO im Jahr 1988 gemeinsam mit der Altstadt Djennés zum Weltkulturerbe erklärt.

In Djenné gibt es immer noch sehr viele gut erhaltene Bauten in traditioneller Lehmbauweise im sudanesischen Stil.

Djenné ist eine ganz besonders faszinierende Stadt.

Jedes Haus sieht anders aus.

Auch wir stehen mal wieder an einem Brunnen an und kommen ins Gespräch mit der Bevölkerung.

Baum im Flussbett des Niger, der wenig Wasser führte

Bei Flussdurchfahrten musste immer einer

 vorlaufen, sicher ist sicher.

            
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Stand: 30. Januar 2011 09:49:49 +0100