"Bevor ich mit einer Glatze leben müsste, wäre ich lieber tot" Aussage einer Nachbarin.

Alleine, um dieser Nachbarin Mut zu machen, lohnt sich diese Seite.

Ich kann mit meinem Anblick gut leben. Wer mich nicht ansehen mag, soll es lassen.

Es ist nicht wichtig, was andere denken. Wichtig ist es zu überleben. Zudem wachsen die Haare ja wieder.

Ich bin dankbar dafür, dass es die Chemotherapie gibt und dass ich sie bekomme. Würde ich z.B. in Afrika leben, wäre ich vermutlich schon tot.

wenige Wochen nach Ende der zweiten Chemotherapie, während der Strahlenbehandlung 
Krebs ist nicht das schlimmste, was mir passieren konnte. Krebs ist, vor allem im Anfangsstadium erkannt, nicht mehr zwangsläufig ein Todesurteil. Es gibt noch viel schlimmere Krankheiten. Chemo- und Strahlentherapie kann man aushalten. Ich glaube sogar, je mehr man die Behandlung bejaht, um so weniger leidet man.

Ich nehme es einfach so, wie es kommt. Ich kann es eh nicht ändern. Weder mit der Diagnose zu hadern, noch mir Sorgen zu machen, würde mir in irgendeiner Weise helfen. Deshalb lass ich es. So, wie ich auch sonst eher das Positive sehe, schaue ich mehr darauf, wozu der Krebs in meinem Fall auch gut ist. Dazu fällt mir einiges ein. Vor allem hat er mich in meiner Persönlichkeitsentwicklung ein großes Stück nach vorne gebracht. Dafür bin ich dankbar. 

Angst zu sterben hab ich nicht mehr. Seit meiner Diagnose im Januar 1998 sind viele Menschen gestorben, die gesünder waren oder wirkten. Ich lebe noch. Wer weiß, ob ich überhaupt an Krebs sterbe. Vielleicht werd ich morgen überfahren. Die Konsequenz daraus ist, heute zu leben und mir um Unwichtiges keine Gedanken zu machen.

die Seite wird langsam wachsen

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Stand: 30. Januar 2011 09:49:50 +0100